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SILKE GONSKA SOLO

14.11.2015 – 01.12.2015

Ankündigungen und Echo in der Presse

Anmerkungen zur Idee und dem Werden dieser wunderbaren Lieder

Es ist nicht das erste Mal, dass Silke Gonska im Kunsthaus auftritt und es ist auch schon fast eine Tradition, dass der Jazz-Club und der KUNSTHAUS MEYENBURG Förderverein kulturell zusammen wirken. Und so verwundert es nicht, dass Silke Gonska schon fast vor einem Jahr gegenüber dem Förderverein ihre Idee vorstellte, eine neue CD zu produzieren – eine CD mit Liedern, die sich den Jahreszeiten widmet, mit Coverversionen berühmter Rock-Klassiker und anderen Eigenkompositionen, bei denen sie mit Hilfe ihrer Loopmaschine ganze Chöre erklingen lässt. Und es gab die Zusage, diese neuen Kompositionen erstmals im Kunsthaus vorzustellen. Eine Premiere also! Doch ist der Weg von der Intention zum Konzert ein weiter und so hat es fast ein Jahr gedauert, bis die Gäste des Kunsthauses am 14. November diese sehr eingängigen Stimmbilder hören können. Ebenfalls erstmalig ist ein Interview, das mit Silke Gonska geführt werden konnte, in dem sie sehr offen die vielen, auch mühevollen, Etappen schildert, wie eine CD entsteht. Die größte Klippe war die Finanzierung. Aus Kostengründen kam ein Studio nicht in Frage – alles sollte in Eigenproduktion entstehen. Ein dreiwöchiges Zurückziehen in ein Haus am See bei Neuruppin diente der Konzeption der CD und Endformung der einzelnen Stücke. Danach organisierte sie ein privates Crowdfunding: “Es war ein Versuch mit ungewissem Ausgang, denn wer verschenkt schon einfach Geld, auch wenn es Freunde sind?“ Aber es funktionierte! „ ….Mit dem Geld konnte ich die gesamte Pressung und die dazugehörigen Drucksachen finanzieren, das war ein Vertrauensbeweis, der mir viel Mut gemacht hat….!“ Vom Recording, Mixing und Mastering bis hin zum sehr gelungenen Cover ist ihr damit ein Gesamtkunstwerk gelungen und hat –außerdem- einen vierstelligen Betrag sparen können. Auf die Frage eines Laien zum Projekt selbst sei wieder Silke Gonska zitiert:“…. es entsteht nicht aus einem Guß, es ist ein "work in progress", vergleichbar vielleicht mit einem Buch, bei dem der Schriftsteller am Anfang auch noch nicht weiß, wie sein Roman endet. Bei mir kam ein Lied über die Jahreszeiten zum nächsten und ich habe gemerkt, wie eng ich mit der Natur und ihren Veränderungen im Lauf der Monate verbunden bin. Viele Stücke entstehen durch gesammelte Ideen: eigene Texte über den Alltag, die Natur, die Beziehungen zwischen den Menschen; dann Melodie- und Rhythmusphrasen, die zu mir kommen und die ich in Noten umwandle oder gleich als Loop abspeichere.“ Und wieso der Titel „Sommerkind“, obwohl die Songs das ganze Jahr überspannen? „ …. Da ich ein Sommeranfangsgeburtstagkind bin, fand ich den Namen für die CD so passend: SOMMERKIND…“ Und zum Abschluss des Interviews noch eine schöne, wie auch überraschende Anmerkung bzw. Ankündigung:“…Manchmal sind die spontanen Ideen die besten und werden viel später zu ganzen Liedern, wie das "Lied der Zufriedenheit", welches noch gar nicht auf CD erschienen ist und in Nordhausen seine Uraufführung erleben wird…“. Das komplette Interview wurde vom Unterzeichner geführt und erscheint demnächst auf der Website des Fördervereins, die kurz vor Fertigstellung steht. Man darf also gespannt sein auf diese Veranstaltung am 14. November im Kunsthaus Nordhausen, die im Rahmen des Nordhäuser Jazzfestes stattfindet. Karten können an der Abendkasse erworben oder unter 03631-973172 oder per email unter zappa1959@aol.com bestellt werden (Konzertbeginn: 20 Uhr; Einlass ab 19 Uhr). Auch hier gilt: „Frühzeitiges Kümmern …..“ Und ebenfalls traditionell: Der Jazzclub sorgt für Getränke und Fettbrote!

Dr. Wolfgang R. Pientka                          Vorsitzender des KUNSTHAUS MEYENBURG Förderverein Nordhausen

 

PRESSE-ECHO

Ein phantastisches Konzert – von BEATLES über DEEP PURPLE bis zum „Sommerkind“

Es war in jeder Beziehung ein Erlebnis – und dies nicht nur musikalisch. Nach langer Zeit Silke Gonska wieder im KUNSTHAUS MEYENBURG, und zwar im Rahmen des 32. Nordhäuser Jazzfestes. Der Jazzclub zu Gast im Kunsthaus, doch dies wäre nicht ganz korrekt, denn dieses Konzert war auch ein Ergebnis der langjährigen Zusammenarbeit zwischen Jazzclub, dem Kunsthaus und dem KUNSTHAUS MEYENBURG Förderverein, von dem auch die Initiative zu diesem Konzert ausging. Wie auch immer – wegen des zu erwartenden Andrangs war nicht der Kunsthaus-Keller der Veranstaltungsort, sondern es wurde das Erdgeschoss bestuhlt und dies füllte sich auch mit erwartungsvollen Liebhabern des Jazz, der Musik und der Art der Interpretation von Silke Gonska. Es wurde auch nicht nur erwartungsgemäß musikalisch improvisiert, sondern auch im Equipment, denn Silke Gonska hatte ihren Notenständer vergessen, und so musste eine große, fast museale Staffelei für diesen Zweck herhalten. Dass nun einige der Besucher die Solistin fast nur durch die Spalten dieses Monstrums sahen, tat dem Konzerterlebnis keinen Abbruch, denn wie in den Vorjahren gab es Musik ‚vom Feinsten‘ und in großer Bandbreite. Angekündigt war die Premiere der neuen CD „Sommerkind“ in Nordhausen und die entsprechenden Erwartungen wurden auch erfüllt. Nach dem Konzertauftakt fast Jahreszeit entsprechend winterlich folgten weitere Titel dieser neuen CD, wobei sich Bearbeitungen fanden, die man eher nicht einem ‚Sommerkind‘ zuordnen würde, die aber mit begeisterten Beifall bedacht wurden. Erwähnt werden sollen die Gonska’schen Bearbeitungen von „Dear Prudence“ – ein alter BEATLES-Song – und „Child In Time“, ursprünglich von DEEP PURPLE. Und wie von Konzerten gewohnt, gab es auch einen Rückgriff auf Titel der CD „SILKE GONSKA SOLO“ – wie „Fröhliche Regentropfen“ und „Du“. Hier wäre vielleicht eine Anmerkung angebracht, denn das Konzert lief in der Ankündigung des Jazzclubs als „SILKE GONSKA SOLO“. Silke Gonska selbst bezog sich auf die SOLO-CD aus dem Jahre 2007, sprach von der aktuellen Solo-CD, die aber „Sommerkind“ betitelt ist und gab schon einen Vorgeschmack auf die neue Solo-CD. Für einen Kenner ihres Schaffens alles nachvollziehbar, für manch anderen aber vielleicht ein wenig verwirrend. Nicht verwirrend aber die Musik, die Darbietung mit dieser Stimme, die Interpretation und Improvisation. Wer irgendwo gelesen hat, dass man mit der menschlichen Stimme Effekte erzielen kann, die Instrumente, ein Orchester hören lassen, dass Klangfarben in einer Bandbreite und ungeahnte Tonlagen erreicht werden können, der findet all dies bei Silke Gonska bestätigt. Und sie, die auch Gesang und Stimmbildung an der Erfurter Universität lehrt, schaffte es zur Verblüffung aller, das Publikum zum Mitsingen, Mitsummen zu bringen. Erstaunlich, welch raumfüllender Klang erreicht werden kann, der nicht einmal disharmonisch wirkt, wenn alle Konzertgäste beliebig mitsingen – ohne Vorgabe eines Tones oder Melodie. Zu erwähnen wäre auch der positive Ausblick auf die vielleicht in 2016 erscheinende Solo-CD mit dem „Lied der Zufriedenheit“ – eine Premiere und Bonbon für die Nordhäuser Konzertgäste. Das Fazit dieses Konzertes: Ein Bogen aus Eigenkompositionen und Coverversionen bis hin zum vielstimmig-optimistischen „I Am Happy“. Anzumerken wäre noch, dass Silke Gonska in den nächsten Tagen und Wochen noch zweimal in Nordhausen zu erleben ist – zur Vernissage der neuen Ausstellung des KUNSTHAUS MEYENBURG am 21.11.2015 um 17 Uhr und zum JazzRazz am 28.11.2015. Noch sind Karten an der Theaterkasse und beim Jazzclub zu haben.

Dr. Wolfgang R. Pientka und Dirk Schröter      KUNSTHAUS MEYENBURG Förderverein e.V. / Jazzclub Nordhausen e.V.

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